Ein Stage Rider oder Technical Rider (meistens nur TecRider oder TechRider) ist ein Dokument, das die technischen Anforderungen eines Künstlers für seine Auftritte beschreibt. Meistens handelt es sich dabei um Musiker und Bands, die dadurch im Vorfeld einer Veranstaltung dem Veranstalter und den Ton- und Lichttechnikern die Planung erleichtern.

Häufig enthält ein Stage Rider einen Bühnenbelegungsplan (Illustration) mit Angaben zur Positionierung des Equipments wie Instrumente, Verstärker und Monitore, erforderlicher Steckdosen, Dimensionen, eine Auflistung der benötigten Effektgeräte, eine Beschreibung der Mischpulte für Licht und Ton, einen Kanalbelegungsplan, Anzahl und Art der Scheinwerfer (mit Angaben über Farbe und Positionierung) und Angaben darüber, für welche maximale Größenordnung der Veranstaltung dieser Stage Rider gedacht ist.

Des Weiteren enthält ein Rider oft Informationen darüber, welche Bedürfnisse Künstler und Crew hinter der Bühne haben. Dazu zählen unter anderem Anforderungen an die Unterkunft der Künstler (Art, Ausstattung etc.), Informationen über Anzahl, Art und Häufigkeit der Speisen für Künstler und Crew sowie oftmals eine exakte Getränkeliste.

Thomé erlernte neben dem Schlagzeug- auch das Klarinetten-, Klavier- und Saxophonspiel. Von 1991 bis 1997 besuchte er die Hogeschool voor de kunsten Arnhem, wo er Schüler von Joop van Erven und René Creemers war. Seit 1997 lebt er in Köln und arbeitet als Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur, Produzent und Pädagoge.

Bereits während des Studiums war er in verschiedenen Bands und Projekten aktiv. So arbeitete er am European Dance Development Center mit der italienischen Tänzerin Paola Bartoletti und beim WDR mit dem Auryn Quartett zusammen und spielte unter anderem mit Michael Moore, Achim Kaufmann, Christian Brockmeier, Sebastian Gramss´ Underkarl (feat. Nils Wogram), Paul Heller, Nicolas Simion, Jorrit Dijkstra, Henning Sieverts und Hartmut Kracht.

Von 1995 bis 1997 war er in der Band ditties + to-do (mit Sam Leigh-Brown, Tobias Lessnow, Andreas Wahl und Robert Dietermann) aktiv. 1997 gehörte er zu den Begründern des Trios Dittyland mit Manfred Portugall und Stephan Meinberg, mit dem er in Deutschland und den Niederlanden auftrat. 1998 gründete er das Septett tomatic 7 (mit Sam Leigh-Brown, Gabriel Pérez, Stephan Meinberg, Manfred Portugall, Jürgen Friedrich und Sebastian Räther), mit dem 1999 die CD tomatic 7 „hauptstrom“ erschien. Mit diesen Bands hatte er Erfolge bei Jazzfestivals unter anderem (1996–97) in Leipzig, in Breda (Niederlande), beim Nederlands Jazz Concours in Leuwaarden, 1999 in Getxo (Spanien) und beim Europ` Jazz Contest in Hooeilaart.

Mit dem Trio Schleisiek/Döring/Thomé (mit Robert Schleisiek und Stefan Döring) erschien 1999 die CD Hot Music. 2000 arbeitete er mit Céline Rudolph im Duo Rodolph-Thomé, 2001 erschien mit der Band Lühning (mit Inga Lühning, Mario Mammone und Helmuth Fass) die CD Lühning. Im gleichen Jahr gründete er mit Ralph Beerkircher, Michael Thieke und Stephan Meinberg das Quartett The HoHoHo Business. 2014 legte er mit Hans Lüdemann und Aly Keïta im Trio Ivoire das Album Timbuktu vor.

Daneben arbeitete er mit Musikern wie Lee Konitz, Peter Kowald, Ike Willis, John Goldsby, Markus Stockhausen, Claudio Puntin, Till Brönner, Dieter Manderscheid, Sebastian Hess, Stefan Heidtmann, Michiel Braam sowie Oene van Geel und ist Schlagzeuger im Trio Momentum von Katrin Scherer. Er ist auch auf Alben von Thomas Heberer, Georg Ruby, Jürgen Friedrich, Katja Riemann und Efrat Alony zu hören.

Christian Thomé

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